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Bitumen und Asphalt im Wasserbau


Bitumen und Asphalt im Wasserbau


Durch das viskoelastische Verhalten des Bitumens eignet sich Asphalt in besonderem Maße für den Einsatz im Wasserbau. Asphaltschichten sind wasserunlöslich. Sie reagieren flexibel und verfügen über eine ausreichende Standfestigkeit gegen mechanische Beanspruchungen.

Küstenschutz und Deichbau

Die Herstellung von Küstenschutzbauwerken erfolgt überwiegend im Asphaltbau. Seedeiche, Hafenmolen und Strandbuhnen werden mit Asphalt gefüllt oder abgedichtet und sind dadurch beständig gegen Wellenschlag und Seewasser. Die Bauwerke sind wartungsfrei und von praktisch unbegrenzter Lebensdauer.

Kanäle und Flüsse

Kanäle werden dort, wo es erforderlich ist, ähnlich wie Speicherbecken mit Asphalt ausgekleidet und abgedichtet. Sicherungsbauwerke aus Asphalt in Flüssen müssen vor allem widerstandsfähig gegen die Strömungen sein und die Erosion des Flussbettes verhüten. Flussdeiche werden mit Asphalt oder Bitumen-Dichtungsbahnen wasserundurchlässig gemacht.

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Einbau einer Asphaltdichtung an der Deponieböschung

Talsperren und Speicherbecken

Zur sicheren und dauerhaften Abdichtung künstlich geschaffener Dämme und Speicherbecken werden Asphaltbeläge oder auch Bitumen-Dichtungsbahnen verwendet. Sie verhindern das Versickern des Wassers.

Deponieabdichtungen

Bei der Anlage von Deponien haben sich Abdichtungen aus Asphalt und Bitumen-Dichtungsbahnen bewährt, da sie von den meisten Chemikalien nicht angegriffen werden. Sie schützen den Untergrund dauerhaft vor dem Eindringen von Schadstoffen.

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