Glossar

Begriffe, die auf den Seiten von „Bitumen in unserer Welt" verwendet werden.

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Begriff Glossar
Abdichtung

Flächige, wasserdichte Schicht aus bahnenförmigem Abdichtungsmaterial zum Schutz gegen Wasser.

Aerosol

Gemisch aus Luft, Dampf und sehr feinen Tröpfchen.

Asphalt

Natürlich vorkommendes oder technisch hergestelltes Gemisch aus Gesteinskörnung (Splitt, Sand, Steinmehl) und dem Bindemittel Bitumen.

Bitumen

Bei der Aufarbeitung geeigneter Erdöle gewonnene schwerflüchtige, dunkelfarbige Gemische verschiedener organischer Substanzen, deren Viskosität sich mit der Temperatur verändert (Definition nach DIN EN 12597)

Dachbegrünung

Eine besondere Art der Dachflächennutzung mit Bepflanzungen, die je nach der Begrünung in extensiv (anspruchsloser, pflegearmer Bewuchs) oder intensiv (anspruchsvoller Bewuchs) unterschieden wird.

Deponie

Abladeplatz für Müll und sonstige Abfälle.

Destillation

Trennung flüssiger Stoffe durch Verdampfung und anschließende Wiederverflüssigung. Auf diesem Prinzip beruht die großtechnische Herstellung von Bitumen.

Emission

Abgabe von Schadstoffen (z.B. Rauch, Ruß, Abgase) an die Umwelt.

Emulsion

Feine Verteilung zweier nicht ineinander löslicher Flüssigkeiten, wie beispielsweise Öl und Wasser.

Epidemiologie

Lehre von den epidemischen Erkrankungen (epidemiologisch = seuchenartig).

Estrich

Fugenloser wärme- und geräuschdämmender Bodenbelag aus erhärteter Masse, z. B. Gussasphalt.

Fraktionierte Destillation

Aufspaltung (Fraktionierung) des Rohöls in Primärprodukte durch Destillation, d.h. Trennung nach verschiedenen Siedepunkten, bei entsprechender Erhitzung in der Destillationsanlage der Raffinerie.

Gießverfahren

Klebetechnik, bei der Bitumenbahnen in eine vor die Rolle gegossene erhitzte Bitumen-Klebemasse eingerollt werden.

Gussasphalt

Dichte, in heißem Zustand gieß- und streichbare Masse aus Splitt, Sand, Füller (Steinmehl) und Bitumen, deren Mineralstoffgemisch hohlraumarm zusammengesetzt ist.

Kohlenwasserstoffe

Gruppe organischer Verbindungen, die nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen.

Kondensation

Übergang vom gasförmigen in den flüssigen Zustand.

Korrosion

Zerstörung der Oberflächen von Metallen durch chemische oder elektrochemische Einwirkungen.

Luftgrenzwerte

Gesetzlich festgelegte Begrenzungen für den Übertritt luftverunreinigender Stoffe in die Atmosphäre.

Lösungen

Völlig klare, meist flüssige Stoffgemische.

Naphtenbasische Rohöle

Erdöle, deren Eigenschaften von ringförmigen Kohlenwasserstoffverbindungen, sog. Naphtenen, bestimmt werden. Sie zeichnen sich durch Kältebeständigkeit aus.

Oekologie

Teilgebiet der Naturwissenschaft, das sich mit den Beziehungen der Lebewesen untereinander und zur Umwelt befaßt.

PAK

Abkürzung für Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe.

Paraffinbasische Rohöle

Erdöle, deren Eigenschaften von kettenförmigen Kohlenwasserstoffverbindungen, sog. Paraffinen, bestimmt werden.

Polymermodifizierte Bitumen (PmB)

Verbindung synthetischer Werkstoffe (Polymere) mit dem Naturprodukt Bitumen auf physikalisch-chemischer Basis. Die Polymerzusätze verbessern die elastoviskosen Eigenschaften der Bitumen, die vorwiegend für hochbelastete Verkehrsflächen und die Produktion hochwertiger Dach- und Dichtungsbahnen eingesetzt werden.

Präventionsforschung

Erforschung der Verhütung von Krankheiten durch frühzeitige Erkennung von Risikofaktoren.

raktionierte Destillation

Aufspaltung (Fraktionierung) des Rohöls in Primärprodukte durch Destillation, d.h. Trennung nach verschiedenen Siedepunkten, bei entsprechender Erhitzung in der Destillationsanlage der Raffinerie.

Recyling

Rohstoff- und energiesparende Wiederaufbereitung und Wiederverwendung von bereits eingesetzten Materialien.

Ressourcen

Verfügbare natürliche Rohstoffquellen

Schweißverfahren

Verfahrenstechnik für Schweißbahnen, bei der die Deckschichten durch Wärmeeinwirkung angeschmolzen und die Bahnen dadurch mit dem Untergrund verbunden werden.

schwere Erdöle

Rohöle mit hoher spezifischer Dichte, die einen grossen Bitumenanteil erbringen. Die Auswahl geeigneter Rohöle bildet die Voraussetzung für eine produktions- und anwendungstechnisch optimale Bitumenerzeugung.

Spezifisch

Auf einen Einheitswert bezogen.

Splitt (Gesteinskörnung)

Gebrochenes Gestein mit einem Anteil an Bruchflächen von mindestens 50 %. Die Korngröße liegt zwischen 2,0 und 31,5 mm.

Teer

Durch thermische Zersetzung (Pyrolyse) aus Holz, Braunkohle oder Steinkohle gewonnene flüssige bis halbfeste Erzeugnisse. Teerprodukte dürfen wegen ihrer Schadstoffanteile in Deutschland nicht als Baustoffe verwendet werden.

Thermoplastizität

Von der Temperatur abhängige plastische Verformbarkeit von Bitumen und Polymerbitumen. Bei Abkühlung werden Bitumen zunehmend härter und allmählich spröde, bei Erwärmung zähflüssig bis dünnflüssig.

Thermoviskosität

Temperaturbedingte Veränderung des Fließverhaltens von Bitumen.

verdampfen

Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand beim Erreichen des Siedepunktes der Flüssigkeit.

Viskosität

Maß für die Zähflüssigkeit des Bitumens, die mit steigender Temperatur aufgrund der inneren Reibung abnimmt. Im Asphalt ist Bitumen von fester Konsistenz.

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